Ruine Perleburg

An der westlichen Stadtgrenze von Kaiserslautern-Hohenecken, mitten im Sickinger Wald, thront auf einem bewaldeten Bergkegel die Ruine der Perleburg.  | Bild: Ulli1105, wikipedia.org
An der westlichen Stadtgrenze von Kaiserslautern-Hohenecken, mitten im Sickinger Wald, thront auf einem bewaldeten Bergkegel die Ruine der Perleburg. | Bild: Ulli1105, wikipedia.org

Wahrscheinlich im späten 12. Jh. erbaut, gehörte die Perleburg zum Schutzsystem der kaiserlichen Pfalz Lautern. Zusätzlich diente sie als Warte der nahe gelegenen Burg Hohenecken und sicherte die Fernstraße Metz – Saarbrücken – Kaiserslautern – Worms /Speyer.Ihre Aufgaben konnten die Bewohner der Perleburg aber nur erfüllen, als es den umliegenden Wald in seiner heutigen Größe noch nicht gab. So war ihnen nämlich auf ihrer Anhöhe eine Fernsicht gesichert.

Die staufische Burg wurde wie die Burg Schlosseck nie vollendet. Als Ursache mögen die Streitigkeiten zwischen Kaiser Friedrich II. und seinem Sohn König Heinrich VII. genannt sein. 1962/63 ließ die Schlösserverwaltung archäologische Untersuchungen an der Ruine durchführen und ihre Bestände sichern.


Quelle

Staatliche Burgen, Schlösser und Altertümer in Rheinland-Pfalz. Hrsg. von Landesamt für Denkmalpflege, Burgen, Schlösser, Altertümer Rheinland-Pfalz. Koblenz 2003 (Heft 7). S. 148 f.

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