05.09.2017

Die Neuen sind da! – Vier Freiwillige beginnen ihr FSJ Kultur am Rheinischen Landesmuseum Trier

Erwartungsvoll starten am 1. September 2017 vier neue Freiwillige ihr Freiwilliges Soziales Jahr Kultur im Rheinischen Landesmuseum Trier.
Die vier neuen „FSJ-ler“ im Rheinischen Landesmuseum Trier: v. l. Milene Unger, Leonie Anders, Frederik Riemekasten und Melissa Jakoby (GDKE-Rheinisches Landesmuseum Trier, Thomas Zühmer)

Die vier neuen „FSJ-ler“ im Rheinischen Landesmuseum Trier: v. l. Milene Unger, Leonie Anders, Frederik Riemekasten und Melissa Jakoby (GDKE-Rheinisches Landesmuseum Trier, Thomas Zühmer)

Bereits seit 2011 bietet die Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE) jungen Erwachsenen im Alter von 16 bis 26 Jahren die Möglichkeit, im Rahmen eines FSJ  (Freiwilliges Soziales Jahr) unterschiedliche kulturelle Berufsfelder kennenzulernen. Im Rheinischen Landesmuseum Trier können die Freiwilligen in den Bereichen Archäologie, Öffentlichkeitsarbeit und Museumspädagogik sowie in der Museumsbibliothek berufliche und persönliche Erfahrungen sammeln.

Neben den verschiedenen Aufgaben im alltäglichen Museums- bzw. Ausgrabungsbetrieb erarbeiten die Freiwilligen in „ihrem“ Jahr auch ein eigenständiges Projekt. Für viele Freiwillige sind die im FSJ gesammelten Erfahrungen und Eindrücke richtungsweisend für ihren weiteren beruflichen Lebensweg in einem kulturellen Bereich.

Zudem werden die „FSJ-ler“ im Verlauf des Jahres verschiedene Seminare und Fortbildungen besuchen, die das Kulturbüro Rheinland-Pfalz organisiert. Dort treffen alle Freiwilligen aus den unterschiedlichsten Bereichen aufeinander, können sich kennenlernen, austauschen und erarbeiten gemeinsam kunst- und kulturbezogene Themen bzw. Aufgaben. Dabei werden die jungen Erwachsenen pädagogisch betreut und erhalten Ratschläge und Unterstützung für ihre weitere berufliche und persönliche Lebensplanung.

Alle vier neuen „FSJ-ler“ im Trierer Landesmuseum freuen sich auf ein Jahr voller neuer Erfahrungen und interessanter Einblicke in ein mögliches Berufsfeld. „Ich freue mich, dass ich meinen Interessen nachgehen kann, ohne mich direkt für ein Studium entscheiden zu müssen“, sagt Milene Unger, die nun ein Jahr lang in der Museumsbibliothek arbeiten wird.  „Ich möchte mit dem FSJ das Berufsfeld Archäologie kennenlernen und austesten, ob das was für mich ist“, meint Leonie Anders - ab jetzt im Grabungsteam der Landesarchäologie beim Museum -, die ein Archäologie-Studium in Erwägung zieht.



BSA