09.09.2017

09. September 2017 | Zu Ehren des Heiligen Simeon: Hochamt in den historischen Mauern der Porta Nigra

Schon eine kleine Trierer Tradition geworden ist das kirchliche Hochamt zu Ehren des Heiligen Simeon am Ort seiner einstigen Einsiedelei in der Porta Nigra. Die am Vorabend des jährlich bundesweit begangenen „Tages des offenen Denkmals“ stattfindende Veranstaltung wird von der Direktion Burgen, Schlösser, Altertümer der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz ausgerichtet.
09. September 2017 | Zu Ehren des Heiligen Simeon: Hochamt in den historischen Mauern der Porta Nigra

09. September 2017 | Zu Ehren des Heiligen Simeon: Hochamt in den historischen Mauern der Porta Nigra

Die musikalische Gestaltung liegt in den Händen des Kirchenchores der Basilika Liebfrauen und des Abteier Blechbläserquartetts aus Hermeskeil. Im Anschluss an die Heilige Messe haben Sie Gelegenheit, bei einem Glas Wein miteinander ins Gespräch zu kommen.

Die Porta Nigra genießt bei den Besuchern unter den Trierer Römerbauten die größte Beliebtheit. Als größtes nördlich der Alpen erhaltenes römisches Stadttor wurde sie um 180 n. Chr. als Teil der ältesten Stadtbefestigung errichtet. Mit dem griechischen Wandermönch Simeon, der im 11.Jh. ein frommes Leben zurückgezogen in der Porta Nigra verbrachte, beginnt die wechselvolle nachantike Geschichte.

Als Doppelkirche war sie ein bedeutendes Denkmal des mittelalterlichen Kirchenbaus. Napoleon I. veranlasste, den römischen Ursprung wiederherzustellen. Die mittelalterliche Apsis und Reste der Kirchenausstattung blieben erhalten.

Weitere Informationen:
www.gdke.rlp.de
www.tag-des-offenen-denkmals.de



BSA